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Risikomanagement

Risikomanagement

Das Risikomanagement dient dazu mögliche Risiken durch vorbeugende Maßnahmen zu minimieren und wird in nahezu jeder Branche eingesetzt. So findet sich das Risikomanagement in der Automobilindustrie, Ernährungsindustrie oder im Finanzwesen. Es gliedert sich in die Bereiche Risikoidentifizierung, -analyse, -bewertung sowie dem Maßnahmeplan. Im ersten Schritt findet eine Identifizierung des möglichen Risikos statt. Bei PKW-Transporten muss beispielsweise zunächst beurteilt werden, welche Risiken im Allgemeinen und im Einzelnen, auf der Strecke, bestehen. Sind die Risiken festgelegt, müssen die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Höhe der Schäden berechnet werden. Das können sowohl finanzielle als auch qualitative und zeitliche Schäden beinhalten. Eingeordnet wird die Schwere der Schäden nach den Kategorien niedrig, mittel und hoch. Sind die ersten beiden Stufen im Risikomanagement identifiziert und durchgeführt, gilt es diese zu bewerten. Dabei sollten alle Risiken, die eintreten können, berücksichtigt werden. Mithilfe einer Risikomatrix kann entschieden werden, ob das Risiko einkalkuliert werden kann, ob Gegenmaßnahmen vorbereitet werden müssen oder gar erforderlich sind.

Im letzten Schritt des Risikomanagement gilt es, Sicherheitsmaßnahmen vorzunehmen. Dabei wird nach der Kategorisierung der einzelnen Risiken vorgegangen. Besteht ein niedriges Risiko, müssen lediglich die Schäden einkalkuliert werden, ohne bestimmte Maßnahmen ergreifen zu müssen. Befindet sich das Risiko im mittleren Bereich, so müssen präventive Maßnahmen erfolgen sowie Notfallpläne entwickelt werden. Damit der Notfall nicht eintritt beziehungswiese das Risiko abgewendet werden kann, müssen der Status und die Eintrittswahrscheinlichkeit ständig überwacht werden. Die präventiven Maßnahmen sollten ebenfalls bei einem hohen Risiko durchgeführt werden. Dort reicht es jedoch nicht, einen Notfallplan zu entwickeln, da das Risiko mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt. Daher sollte die Planung entsprechend angepasst werden, sodass die Maßnahmen ein Weglassen oder eine Verlagerung der risikobehafteten Aktionen beinhalten. Lässt sich das Risiko nicht vermeiden, hilft eine Versicherung, sich gegen das Risiko abzusichern.

Risikomanagement bei Autoüberführungen

Das Risikomanagement erfolgt bei der Autoüberführung oder anderen Transportmaßnahmen nach dem gleichen Prinzip. Bei PKW-Transporten oder einem anderen Gütertransport wird das Risiko höher eingestuft, da es sich um diebstahlgefährdete Güter handelt. Daher sollte der Transport nicht nur ständig überwacht werden, sondern auch Maßnahmen durchgeführt werden, die das Risiko minimieren. Die entsprechenden Maßnahmen können zum Beispiel in der Recherche eines bewachten Parkplatzes liegen, damit der Fahrer seine gesetzlichen Ruhepausen auf einem sicheren Parkplatz entlang der Strecke einlegen kann. Um das Risiko auf länderübergreifenden Transporten weiterhin zu reduzieren, kann ein zweiter Fahrer auf der Strecke eingesetzt werden. Das muss jedoch mit dem Kunden abgesprochen sein, da dies unter Umständen zu Mehrkosten führen kann. Ist der Kunde damit nicht einverstanden, ist das Transportunternehmen gut damit beraten, eine Transportversicherung abzuschließen, die im Schadensfall greift.

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